Digelfeldputzete“ – Wacholderpflege im Digelfeld

Es zeigte sich als eine gute Entscheidung, den Digelfeldtag wegen des stürmisch nasskalten Wetters um zwei Tage zu verschieben. Bei trockenem Wetter machten sich die Schüler, Schülerinnen, Lehrer und viele Eltern der Digelfeldschule am Freitagmorgen, dem letzten Schultag vor den Herbstferien, an die Arbeit auf dem Digelfeld. Ausgerüstet mit gutem Schuhwerk, Arbeitshandschuhen und einem Rucksack mit Vesper und Getränken packten alle miteinander an, abgesägte Äste und kleinere Stämme in die von den Eltern bereits vorbereiteten Feuerstellen zu werfen. Mit den immer höher züngelnden Flammen wuchs auch die Begeisterung der Helfer. Ganze Berge von Geäst und Reißig fielen den Flammen zum Opfer.  In der Vesperpause war auch noch Zeit, aus schönem Moos ein Nestchen zu bauen oder den vom Sturm entwurzelten Baum genauer zu erkunden. Auch wich der anfängliche Nebel immer mehr den wärmenden Strahlen der Herbstsonne, die nun golden durch das Herbstlaub leuchteten. Als Belohnung erhielt jeder große und kleine Helfer am Schluss noch ein über der Feuerglut gegrilltes Würstchen. Im Abschlusskreis bedankte sich Förster Rupert Rosenstock bei den Kindern, den Erwachsenen und bei Rektorin Bärbel „Sonnen“ Walzer – wie er sie nannte - da sie mit Erfolg das sonnige Wetter bestellt hatte - für die rundum gelungene Aktion.

 

Cornelia Kühn